{"id":290,"date":"2025-05-14T22:57:49","date_gmt":"2025-05-14T20:57:49","guid":{"rendered":"https:\/\/nonkongress.noblogs.org\/?p=290"},"modified":"2025-05-14T22:58:10","modified_gmt":"2025-05-14T20:58:10","slug":"biopolitik-ausnahmezustand-und-wissenschaft-als-religion","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/nonkongress.noblogs.org\/?p=290","title":{"rendered":"Biopolitik, Ausnahmezustand und Wissenschaft als Religion"},"content":{"rendered":"<p>Ich w\u00fcrde gerne 3 Aspekte von Herrschaftspraktiken, die sich in der Covid Pandemie sehr deutlich gezeigt haben, thematisieren.<\/p>\n<p>Biopolitik<\/p>\n<p>Ausnahmezustand<\/p>\n<p>Wissenschaft als Religion<\/p>\n<p>Alle drei haben ohne Zweifel bereits vorher existiert, aber sind in der Zeit der Pandemie zu voller Bl\u00fcte gekommen. Au\u00dferdem glaube ich, dass sie in Zukunft tragende S\u00e4ulen der Struktur unserer Gesellschaften darstellen.<\/p>\n<p>Auch wenn ich die drei Themen nacheinander separat behandeln werde , greifen sie nat\u00fcrlich ineinander, brauchen sich gegenseitig, bzw. folgen auseinander.<\/p>\n<p><span style=\"font-size: medium\"><i>Biopolitik<\/i><\/span><\/p>\n<p>Biopolitik verstanden als Verwaltung und Regulation von Lebensprozessen der Bev\u00f6lkerung.<\/p>\n<p>So schon von Foucault in den 80ern beschrieben, war sie in der Zeit der Pandemie nicht mehr nur unterschwellig, latent wahrnehmbar, sondern trat deutlich hervor, f\u00fcr alle sichtbar w\u00fcrde man meinen. Leitende Erz\u00e4hlungen die es deutlich machen waren \u201eWie schafft man es so effizient wie m\u00f6glich, so wenig Menschen wie m\u00f6glich sterben zu lassen.\u201c \u201eWelche Menschen sind \u201esystemrelevant\u201c?\u201c \u201eWie begegnen sich so wenig Menschen wie m\u00f6glich?\u201c \u201eWelche Personen sind im Sinne des Erhalts ihres \u00dcberlebens im anatomischen Sinne vulnerabel?\u201c<\/p>\n<p>Gehen wir davon aus, dass Biopolitik eine tragende S\u00e4ule der Gestaltung von modernen Gesellschaften einnimmt, hei\u00dft dies auch, dass Politik nicht (mehr) dort beginnt wo Gesellschaft \u00fcber das Lebensnotwendige hinaus organisiert wird (Antikes Politikverst\u00e4ndnis), sondern Politik das wird, was unmittelbar auf die Organisation des (\u00dcber-)Lebens Zugriff hat. Politik ist nur noch Verwaltung und Erhalt von K\u00f6rpern als \u00f6konomischem Material.<\/p>\n<p>Das hei\u00dft auch das gutes Leben und schlechtes Leben in gesundes und ungesundes Leben unterschieden wird. Leben wird nur noch im biologischen Sinne verstanden. Dass dieses Verst\u00e4ndnis bereits vor der Pandemie tief in den K\u00f6pfen verwurzelt war, hat sich ebenfalls gezeigt. Der Spruch (in der deutschen Linken) \u201eDas gute Leben f\u00fcr Alle erk\u00e4mpfen\u201c hat sich als reine Phrase erwiesen. So wurde das Narrativ des Schutzes der Impfung zum Schutz des Lebens meines N\u00e4chsten unhinterfragt \u00fcbernommen. Die Tatsache, dass das #StayAtHome, Nichtstun und Abstellen dessen was das Leben vom \u00dcberleben unterscheidet, so vielfach von der Bev\u00f6lkerung praktiziert und gepredigt wurde, zeugt davon wie tief dieses rein biologische Verst\u00e4ndnis des Lebens bereits sitzt.<\/p>\n<p>Auch die Tatsache, dass viele insbesondere B\u00fcrgerliche den Lockdown als Pause von ihrem, so erz\u00e4hlen sie es, anstrengenden Leben wahrgenommen haben, zeigt wie viele von ihnen faktisch nur noch \u00dcberleben und ansonsten nicht viel haben.<\/p>\n<p>In der Covidpandemie wurde der Kampf von staatlicher Seite um jeden K\u00f6rper so hart wie seit langem nicht mehr gef\u00fchrt. Mit den absurdesten Anreizen oder Verboten sollten die Menschen bewegt werden sich Impfen zu lassen (Bratwurst f\u00fcr die Impfung, Zugang zum \u00f6ffentlichen Nahverkehr). Jeder wurde vermittelt pers\u00f6nlich angesprochen. \u00dcber einen Arzt, einen Nachbarn, eine Plakatpropaganda oder Zugangsbeschr\u00e4nkungen.<\/p>\n<p>Mit dem Erhalt des reinen \u00dcberlebens geht jedoch auch das Verwalten des Sterbens einher. Auch das wurde in der Pandemie sehr sichtbar, auch wenn es in einigen Teilen der Welt schon lange Alltag ist. So wurden viele Menschen in den Altenheimen oder in L\u00e4ndern des S\u00fcdens, (El Salvador in den Kn\u00e4sten, S\u00fcdafrika in den Townships, Brasilien die Favelas) eingesperrt und dem Sterben \u00fcberlassen. Somit bedeutet Biopolitik immer auch Nekropolitik.<\/p>\n<p>Wenn das reine \u00dcberleben oder Sterben zu verwalten die h\u00f6chste politische Doktrin wird, braucht es auch das richtige Mittel dies durchzusetzen.<\/p>\n<p>Im Konspirationistischen Manifest hei\u00dft es dazu: die Biopolitik f\u00fchrt logischerweise in den Ausnahmezustand.<\/p>\n<p><span style=\"font-size: medium\"><i>Ausnahmezustand<\/i><\/span><\/p>\n<p>Ausnahmezustand verstanden als die Aussetzung des Rechts und der Demokratie, mit dem erkl\u00e4rten Ziel diese wieder herzustellen, geht immer mit Verwaltung bzw. autorit\u00e4rem Regieren einher, da Macht auf die Exekutive verschoben wird. Das Regieren per Verordnungen, ohne Parlament, ohne oder nur mit eingeschr\u00e4nkten Gesetzgebungsverfahren.<\/p>\n<p>Auch wenn in der Zeit der Pandemie der Ausnahmezustand in Deutschland nie offiziell ausgerufen wurde, kann das Handeln der Politik wohl nicht anders beschrieben werden. Die Schutzma\u00dfnahmen wurden alle per Verordnung, Erlassen und Allgemeinverf\u00fcgungen am Parlament vorbei beschlossen und entschieden haben Experten, Kommissionen oder Krisenst\u00e4be. Der Begriff des Ausnahmezustands wurde durch den Begriff der \u201eepidemischen Lage von nationaler Tragweite\u201c ersetzt.<\/p>\n<p>So kann man zwar eine Zunahme des Regierens mit diesen Mitteln schon l\u00e4nger beobachten, insbesondere in der Bek\u00e4mpfung des Terrorismus. Jedoch l\u00e4sst sich wohl nicht leugnen, dass eine so gro\u00dffl\u00e4chige und global gleichzeitig statt findende Aussetzung des Rechts neu war.<\/p>\n<p>Da wir jedoch bekannterma\u00dfen nicht die gr\u00f6\u00dften Freunde der b\u00fcrgerlichen Demokratie sind, stellt sich die Frage warum das Regieren im Ausnahmezustand f\u00fcr uns ein Problem darstellt. Es gleicht mehr dem Absolutismus, auch wenn dies nicht sein historischer Ursprung ist. Doch Herrscher bleibt Herrscher. Ob wir gegen einen K\u00f6nig oder gegen eine kapitalistische b\u00fcrgerliche Demokratie k\u00e4mpfen. Dient die Feststellung des Ausnahmezustands also lediglich dazu die Frage des Wie des Kampfes zu stellen?<\/p>\n<p>Nein, das Regieren im Ausnahmezustand zeigt vielmehr eine Intensivierung und Vertiefung von Herrschaft, die jeglichen Raum f\u00fcr etwas ganz anderes schlie\u00dft, wie beispielsweise und vor allem in der Verwaltung und dem Angriff auf den K\u00f6rper um jeden Preis. Wie es sich in der Pandemie gezeigt hat. Damit ist es etwas anderes als nur die eine oder andere Herrschaftsform.F\u00fcr uns bedeutet dass, das alles was revolution\u00e4res Denken und K\u00e4mpfen erm\u00f6glicht, tendenziell verunm\u00f6glicht wird.<\/p>\n<p>Erkl\u00e4rtes Schutzgut in der Pandemie war das Leben. Das reine Leben. Dazu passt, dass Agamben den Ausnahmezustand auch als die Aufhebung des Lebendigen im Namen des Lebens beschreibt.<\/p>\n<p>Alles was man als lebendig beschreiben k\u00f6nnte, wurde untersagt. Das soziale Zusammenkommen, das gemeinsame Singen, das Feiern, das Protestieren, aber auch das Abschiednehmen oder das Feiern des Glaubens.<\/p>\n<p>N\u00e4hert man sich dem Begriff des Ausnahmezustands noch einmal vom Alltagsverst\u00e4ndnis, meint er die Abwesenheit von Normalit\u00e4t, einen Zustand den man nicht haben will. Das schlie\u00dft mit ein, dass es dem Ausnahmezustand darum gehen muss, den Normalzustand wieder herzustellen.<\/p>\n<p>In Zeiten der Pandemie war das erkl\u00e4rte Ziel aller Ma\u00dfnahmen und Politiken wieder Normalit\u00e4t herzustellen.<\/p>\n<p>Somit war in Zeiten der Pandemie das Ziel der Herrschenden Normalit\u00e4t, im Sinne eines kapitalistischen Alltags, mit allen Mitteln zu sichern, so sichtbar wie lange nicht mehr. Der Wille vieler Menschen zur \u201eWiederherstellung\u201c dieser Normalit\u00e4t beizutragen, war wohl auch eine der am schwersten zu ertragenden Dinge in dieser Pandemie.<\/p>\n<p>Um den Ausnahmezustand zu begr\u00fcnden braucht es einen Ausl\u00f6ser, einen Grund.<\/p>\n<p>Historisch war dies der Belagerungszustand, also eine Verkn\u00fcpfung zu Krieg und Aufstand. Sp\u00e4testens nach dem ersten Weltkrieg wurden jedoch zunehmend auch \u00f6konomische Krisen herangezogen, dann der Terror, nun das Klima und erneut der Krieg. Und auf interessante Weisen verkn\u00fcpfen sich diese Ausnahmezust\u00e4nde, so dass beispielsweise der Ausnahmezustand f\u00fcr den Krieg auch einer des Klimas ist bzw. gemacht wird.<\/p>\n<p>Wir k\u00f6nnen beobachten wie zunehmend mehr Ereignisse herangezogen werden zur Legitimierung eines Ausnahmezustands und wir so dem permanenten Ausnahmezustand immer n\u00e4her kommen, auch wenn seine Aufdauerstellung wohl noch nicht ausgemacht ist.<\/p>\n<p>Aber das hei\u00dft die Herrschenden lassen uns\/die Menschen immer mehr um eine Normalit\u00e4t k\u00e4mpfen, die wir ablehnen.<\/p>\n<p>Es k\u00f6nnte also helfen nach Benjamin die \u201eNormalit\u00e4t\u201c als Ausnahmezustand zu begreifen:<\/p>\n<p>\u201eDie Tradition der Unterdr\u00fcckten belehrt uns dar\u00fcber, dass der Ausnahmezustand, in dem wir leben, die Regel ist.\u201c<\/p>\n<p>und daf\u00fcr zu k\u00e4mpfen den wirklichen Ausnahmezustand herbeizuf\u00fchren, der sowohl die Normalit\u00e4t als auch den herrschenden Ausnahmezustand aufhebt.<\/p>\n<p>Auch, dass die Wissenschaft als Ideologiefabrik den Ausnahmezustand und seine Biopolitiken untermauert, ist nichts Neues, gewinnt aber eine andere Qualit\u00e4t, bei der es sich lohnt, erneut \u00fcber Wissenschaft als Religion nachzudenken.<\/p>\n<p><span style=\"font-size: medium\"><i>Wissenschaft als Religion<\/i><\/span><\/p>\n<p>Gehen wir davon aus, dass es insbesondere in der Pandemie um die Verwaltung von Leben und K\u00f6rpern ging, kommen wir nicht umhin \u00fcber Medizin zu sprechen. Die Medizin war die leitende \u201eWissenschaft\u201c in Zeiten von Covid. Medizin verstanden als moderne Technik mithilfe derer das \u00dcberleben abgesichert und m\u00f6glichst weit verl\u00e4ngert wird. Das Aufkommen der modernen Medizin ist dabei zutiefst mit den Anf\u00e4ngen der kapitalistischen Moderne, ihrer spezifischen Form der Trennung von K\u00f6rper und Geist und der Verobjektivierung der K\u00f6rper verbunden.<\/p>\n<p>Nicht anders ist es zu erkl\u00e4ren, dass sich medizinische Diskurse in Zeiten der Pandemie haupts\u00e4chlich um Zahlen, Statistiken und Werte drehten. Ein errechneter Durchschnittswert bestimmte, ob ich meine Gro\u00dfmutter besuchen durfte, ob Kinder in die Schule gehen konnten und Menschen als krank oder gesund eingestuft wurden.<\/p>\n<p>Wissenschaft meint an mathematischen Modellen und Berechnungen orientierte Natur- und Sozialwissenschaft. Das Problem b\u00fcrgerlicher Wissenschaft war schon immer, dass sie ihre eigenen erkenntnistheoretischen Grundlagen nicht transparent macht, mittlerweile vielleicht noch nicht mal mehr kennt, und damit Teil der Herrschaft bzw. Unterdr\u00fcckung ist. Religion nicht im Sinne eines irrationalen Kults, sondern dass ihnen h\u00f6chste Priorit\u00e4t zukommt. Von ihnen wird sich die letzte Erf\u00fcllung der menschlichen Bed\u00fcrfnisse und Sehns\u00fcchte erhofft. Aber noch wichtiger erhebt diese Form der Wissenschaft den Anspruch auf die einzig g\u00fcltige Weltdeutung. Religion beschrieben als ein koh\u00e4rentes System mit einer Weltdeutung mit Dogmen, die sich auch um feste Rituale herum organisiert, dessen zentraler Punkt ein Heilsversprechen ist. Dass die Wissenschaft den Anspruch auf die einzig g\u00fcltige Weltdeutung annimmt, konnte man an den oben beschriebenen Diskursen aus der Pandemie erkennen. Jeder, der es wagte ein nichtquantifizierbares Argument gegen die Ma\u00dfnahmen vorzubringen, wurde als irrational, ungl\u00e4ubig, naiv aus dem Diskurs ausgeschlossen. Wer auf die eigene Erfahrung und das eigene Erleben setzte, fand kaum Gespr\u00e4chspartner mehr. Dieses Schema zeigt sich jedoch auch in der Debatte um dem Klimawandel und seine Quantifizierbarkeit.<\/p>\n<p>Das Heilsversprechen der Wissenschaft liegt im Jetzt. Sie verspricht ein Verstehen und widerspruchsfreies Einsortieren der Geschehnisse auf der Welt in Tabellen und Kategorien. Alternativen sind nicht denkbar, da es an den sie belegenden Zahlen fehlt. Somit wird eine Welt, die es noch nicht gibt, undenkbar. Alles kann nur aus dem Bestehenden gedacht und argumentiert werden. Hochrechnungen versuchen uns die Zukunft schon im Jetzt zu beschreiben und realisieren sich damit zwangsl\u00e4ufig, da sie eine Verl\u00e4ngerung des Jetzt darstellen. Damit ist die Wissenschaft als Religion, eine Religion der Knechtschaft, nicht der Befreiung, Die Vorstellung einer besseren Welt kommt in ihr nicht vor und kann in ihr auch nicht vorkommen.<\/p>\n<p>Das Problem ist nicht, dass Wissenschaft Religion wird, sondern dass sie eine knechtende und unterdr\u00fcckende Religion ist und nur sein kann.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Ich w\u00fcrde gerne 3 Aspekte von Herrschaftspraktiken, die sich in der Covid Pandemie sehr deutlich gezeigt haben, thematisieren. 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